FAZ

1.11.2013, von Urich Olshausen

"Die Harfenistin Kathrin Pechlof hat eine schöne hochkonzentrierte CD eingespielt. "Imaginarium" (Pirouet) bringt sie mit zwei gleichberechtigten Partnern zusammen, Christian Weidner mit seinem kernig weichen Altsaxophon und Robert Landfermann mit seinem melodiös verantwortlichem Bass. Jeder Ton zählt in dieser "sprechenden", aufmerksam interaktiven Kammermusik und oft merkwürdig lieblichen Atonatität. Immer ist man zueinander unterwegs in einem Raum sozusagen adliger Heiterkeit, aber auch kontemplativen Ernstes. "Von Stille umwoben" heißt eine Komposition von Weidner. In anderen sind Rilke, Debussy ein Glücksspiel-Kreisel und ein Kyrie aus einer gregorianischen Messe die Anregungen. Das Harfenspiel von Kathrin Pechlof vermeidet klassische Banalitäten wie Glissandi und verschwommene Läufe, die Akkorde kommen mit zarter Macht und klarer Distinktion: Engel würden anders spielen."

 

 

JAZZ PODIUM
Dezember 2013 von Thorsten Hingst
"Mit "Imaginarium" ist jetzt ihr erstes Album unter eigenem Namen erschienen, das in Klangwelten entführt, die mit bislang nur selten zu hörender Schlussigkeit zwischen der vermeintlich kalten und abstrakten Welt des Neutonalen und den Impro-Sphären des Jazz oszillieren. Musik voller Anmut, Zärtlichkeit, Formvollendung und Fragilität ist da im Zusammenspiel von Kathrin Pechlof mit Robert Landfermann und Christian Weidner entstanden, die durchaus auch mal bereit ist, die Zähne zu zeigen. Abstraktion, Atmosphäre, Texturiertheit und Assoziation gehen hier stupende Weise Hand in Hand und machen "Imagninarium" für mich zu einem der unkonventionellsten, spannendsten und schönsten Alben des Jahres"

 

LONDON JAZZ NEWS

30.11.2014

"So many bands, so little time- just enough to catch extraordinary harpist Kathrin Pechlof’s Trio. Far from the sweet tones of folk harp, or Daphne Hellman’s bebop, Pechlof has created a new sound- sometimes like prepared piano, or an oudh. She draws partly on the Classical repertoire- a Gregorian Chant, a Debussy piece, as well as writing music along with saxophonist Christian Weidner. There were interlocking riffs with lots of wonderfully uncomfortable intervals, and angular improvisation. Harp and bass (Robert Landfermann) in unison sounded particularly fine, along with the plaintive alto."

 

 

MANNHEIMER MORGEN

13.November 2013

"Nicht von dieser Welt scheint diese zauberhafte Trio-Musik der Harfenistin Kathrin Pechlof zu sein. In monastischer Selbstversenkung erforscht sie mit Saxofonist Christian Weidner und Robert Landfermann am Bass unerhörte Klangräume. (...) Das bewegt sich in der lyrischen Avantgarde Tradition von AACM Gruppen aus Chicago, besitzt aber zugleich ein zutiefst europäische, in der Romantik und im Impressionismus verwurzelte Identität."

 


ARD RADIOFESTIVAL
New On Board, 4.9.2013 Karsten Mützelfeld
"Die geschickt verschachtelten Motive bewegen sich wie Teile eines luftigen Mobiles. Allein schon ein CD Titel wie Imaginarium und ein Kompositionstitel wie Gestalten sagen einiges aus. Phantasie und Kreativität prägen diese CD und die Tatsache, daß Kathrin Pechlof und ihre Mitmusiker, der Saxofonist Christian Weidner und der Bassist Robert Landfermann Raum lassen, macht es dem Hörer leichter, im allerbesten Sinne zu phantasieren. Umso mehr, als daß dieser leise, zum Teil geheimnisvoll daherkommende Kammerjazz sich jenseits üblicher Stilkategorien bewegt. Erst, recht was stereotypische Erwartungen beim Stichwort Harfe betrifft. Perlende Arpeggien sucht man hier vergebens."

 


JAZZ PODIUM
September 2013
"Ein faszinierendes Stück filigraner Kammermusik mit viel Improvisation und Einfühlungsvermögen. Hier geht es, mehr als sonst üblich, um Feinheiten und kleinste Nuancen, die es wahrscheinlich erst beim wiederholten Anhören auszukosten gilt. (...) Eine imponierende CD für leise Töne und Momente."

 


JAZZ THING
September 2013
"Im Trio mit dem Saxofonisten Christian Weidner und dem Kontrabassisten Robert Landfermann erschließt Pechlof kammermusikalische Welten von stiller Schönheit und schlichter Eleganz."

 


SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Oliver Hochkeppel, 4.9.2013
"Hörenswert: (...) das harfentypisch Süßliche, die Glissandi und Arpeggien sucht man hier vergebens. Stattdessen kann das ewig leichte und sphärische Instrument bei Pechlof zum mächtigen Rhythmusgeber oder zum geheimnisvoll raunenden Sprecher werden. Und Christian Weidner, Shootingstar unter den jungen deutschen Saxophonisten sowie der hochdekorierte Robert Landfermann bürgen für eine weit ausgreifende, phantasievolle, aber stets klare und aufs Wesentliche konzentrierte Tonsprache. Fast schon meditative Eindrücke abseits des Gewöhnlichen."

 


JAZZABTEILUNG LUDWIG BECK

Harald Jensch
"Zum Angewöhnen: (...) Die Harfenistin Kathrin Pechlof, der Saxofonist Christian Weidner und am Bass Robert Landfermann erschaffen einen assoziativen Hörfilm besonderer Güte, so daß man die einzelnen Instrumente vergisst und nur noch auf das Klangerlebnis achtet."

 


KÖLNER STADTANZEIGER
online, 18.09.2013
"Superleise und sparsam musiziert. Spannende musikalische Traumbilder aus Jazz für Harfe, Altsaxofon und Kontrabass im Ehrenfelder Loft - Dabei ist hohe Konzentration gefordert."

 

FAZ

“. . . Angels would play differently . . . the musicians are continually on a journey towards one another in a space characterised both by noble cheerfulness and contemplative earnest . . . ”

1.11.2013

 

 

JAZZPODIUM

“. . . Music full of grace, tenderness, structural perfection and fragility . . . abstraction, atmosphere, texture and association combine in a fashion that is nothing short of stupendous . . . one of the most unconventional, intriguing and beautiful albums of the year . . .”

Dezember 2013

 

 

ARD RADIOFESTIVAL

“. . . the skilfully interlaced motifs move like parts of an airy mobile . . . a CD characterised by imaginative creativity . . . mysterious chamber jazz that defies conventional stylistic categories . . .”

New On Board, 4.9.2013

 

 

JAZZ PODIUM

“. . . A fascinating piece of filigree chamber music with lots of improvisation and sensitivity . . . an impressive CD for soft tones and low-key moments . . .”

September 2013

 

 

JAZZ THING

“. . . chamber music worlds of quiet beauty and simple elegance . . . ”

September 2013

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

“. . . well worth listening to . . . meditative impressions a far cry from the ordinary. . . .”

4.9.2013

 

 

JAZZ DEPARTMENT, LUDWIG BECK, MUNICH

“. . . Habit-forming . . . an associative musical storyline of exceptional quality . . .”

 

 

KÖLNER STADTANZEIGER

“. . . Super-quiet and minimalist playing . . . Gripping musical dreamscapes . . .”

online, 18.09.2013